Glimmer-Tintling - Coprinus micaceus

Synonyme: Coprinellus micaceus

Glimmer-Tintling - Coprinus micaceus

Glimmer-Tintling - Coprinus micaceus

Glimmer-Tintling - Coprinus micaceus

Beschreibung des Pilzes

Hut

Ockerbräunlich, jung eichelförmig und mit fein verteilten weissen oder ockerbräunlichen glimmerigen Schüppchen versehen, dann meist verkahlend, kegelig-glockig ausbreitend und schliesslich zerfliessend. Höhe des geschlossenen Hutes 2-4 cm.

Lamellen

Jung beige, mit grauer Schneide, reif braunschwarz und sich auflösend, gedrängt, aufsteigend angeheftet.

Stiel

Weisslich, kahl, an der Basis manchmal weissfilzig, hohl, sehr gebrechlich.

Fleisch

Sehr mürbe, weisslich, im Stiel ocker.

Geruch/Geschmack

Unbedeutend

Sporen

Fast rhombisch wirkend, im Querschnitt abgeflacht, glatt, mit deutlich vorgezogenem Keimporus, 7-10 x 5-6 x 4,5-5,5 µm.

Verwechslung

Der etwas seltenere Weiden-Tintling (C. truncorum) ist äusserlich fast nicht zu unterscheiden. Seine etwa gleichgrossen Sporen haben keinen vorgezogenen Keimporus und wirken dadurch nicht rhombisch, sondern elliptisch. Weitere ähnliche Arten, die mit dem Glimmer-Tintling zu verwechseln wären, zeichnen sich durch ein mehr ockerbräunliches, flockig wirkendes Velum aus. Dieses besteht nicht (wie bei C. micaceus) nur aus rundlichen, sondern zusätzlich noch aus länglichen Elementen. Dazu gehören der Haustintling (C. domesticus) und seine Verwandten (C. xanthothrix und C. radians). Alle 3 erwähnten Arten sind Holzbewohner.

Vorkommen

An und neben abgestorbenen Laubholz-Stümpfen oder scheinbar am Erdboden auf vergrabenem Holz; oft in vielzähligen Büscheln, häufig; Mai bis November.

Bemerkungen

Der Glimmer-Tintling ist geniessbar und soll im jungen Zustand ein schmackhafter Suppenpilz.sein. Der Glimmer-Tintling soll zusammen mit Alkohol giftig wirken (Antabuswirkung), wie der Falten-Tintling.

Letzte Änderung: 18.01.2018 / © W. Arnold