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Das
Adonisröschen ist eine von etwa
150 Heilpflanzenarten, die in Europa durch Wildsammlung deutlich zurückgegangen sind, hat
die deutsche Heilpflanzenexpertin Dr. Dagmar Lange in einer Studie für TRAFFIC, das
internationale Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN
herausgefunden. Weltweit sollen mindestens 35 000 Pflanzenarten für medizinische
Zwecke eingesetzt werden. Viele davon sind gefährdet.

Der WWF startet nun eine neue Initiative, um wildlebende
Heilpflanzen und auch Tiere zu schützen, ohne gleichzeitig der Naturmedizin in den
Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ihre Grundlagen zu entziehen. Dazu will die
Organisation etwa Händler, Ärzte, Regierungen aufklären, sich für mehr Kontrolle der
Sammeltätigkeit und verbesserte Rechtsstandards für den Handel einsetzen und einzelne
Projekte fördern, damit Heilpflanzen angebaut werden. So unterhält der WWF etwa auf Sri
Lanka eine Zuchtstation für Heilpflanzen. Das Wichtigste sei, ein Bewusstsein dafür zu
schaffen, "dass wir die unserer Gesundheit dienenden Pflanzen und Tiere schützen
müssen, um sie weiter nutzen zu können". Dafür gibt es ganz einfache Regeln, deren
Befolgung der WWF fordert:
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Vermehrung durch Zucht, wo immer möglich,
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kontrollierte Wildentnahme, wo verantwortbar,
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Einschränkung und Verbot, wo notwendig.
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