| Hut |
Strohgelblich, ocker
oder gelb-bräunlich, vor allem jung mit weisslichem bis blass violettlichem Velum
reifartig überzogen, später schwindend, d: 5-10 cm. |
| Lamellen |
Erst blass beige,
dann rostgelblich, gedrängt stehend, ausgebuchtet angewachsen, Schneide gekerbt. |
| Stiel |
Weisslich bis blass
gelblich, mit eng anliegendem manschettenartigen Ring, der oberseits längsriefig ist. |
| Fleisch |
Weisslich, in der
Stielspitze oft etwas lila. |
Geruch /
Geschmack |
unbedeutend |
| Sporen |
Mandelförmig,
11-14 x 7-9 µm, rauh. Sporenpulver rostgelb. |
| Verwechslung |
Wegen der Hutform
mit dem tödlich giftigen Kegelhütigen Knollenblätterpilz, mit Risspilzen, am ehesten
aber mit ihm ähnlichen Haarschleierlingen. |
| Vorkommen |
Besonders in sauren
Nadelwäldern, häufig. |
| Bemerkungen |
Der Zigeuner wird in
den meisten Pilzbüchern als aromatischer Speisepilz hoch geschätzt. Nach meiner Meinung
wird der Speisewert des Reifpilzes bei weitem überschätzt. |