| Hut |
2-3 cm,
dünnfleischig, glockig, später fast abgeflacht, bereift, dann glatt, gebrechlich,
hygrophan, feucht bräunlich, trocken weisslich oder fast weiss mit ockerfarbener Mitte,
gegen den Rand hin schmutzig-ausgewaschen violett, jung von häutigen Velumresten stark
behangen. |
| Lamellen |
gedrängt, sehr
fein, weisslich bis rosa-violett, und zuletzt braun-purpurn, Schneide weiss. |
| Stiel |
3-6x0.2-0.4 cm,hohl,
dünn, manchmal an der Basis verdickt, faserig, oben gerieft, weiss, mit Velumresten. |
| Fleisch |
weiss, ohne Geruch
und fast ohne Geschmack. |
| Sporen |
glatt, elliptisch,
6-8x4-5 mm,
Sporenpulver braun-purpurn, unter dem Mikroskop braun-rötlich. |
| Verwechslung |
Häufig ist auch der
Schmalblättrige Faserling P. spadiceogrisea, ein Frühlingspilz, der in kleinen
Gruppen an den gleichen Stellen wie der behangene Faserling vorkommt. Der
dunkelschmutzigbraune Hut wird bei Trockenheit fast weiss und verflacht sehr bald. Ein
Faserschleier fehlt. |
| Vorkommen |
In Gruppen oder
büschelig, bei Strünken, in Wäldern, Gärten, entlang von Zäunen und Wegen. Frühling
bis Herbst. |
| Bemerkungen |
Wer will
kann den Pilz essen. Ich halte ihn für wertlos. |