| Hut |
10-25 cm, zuerst
eiförmig oder fast kugelig, dann aufgeschirmt, gebuckelt, Rand etwas eingebogen oder
flach; bräunlich, braun-grau; mit grossen, unregelmässigen, dunkleren und mehr oder
weniger zerissenen Schuppen bedeckt. Der Buckel bleibt glatt, einheitlich den Schuppen
gleichfarbig. |
| Lamellen |
zahlreich,
gedrängt, unregelmässig, bauchig; weiss oder gelblich, alt bräunlich-rötlich. |
| Stiel |
20-40 x 1-2 cm,
fingerdick und hoch, zylindrisch, hohl faserig, hart, am Grunde knollig, mit zahlreichen
kleinen braunen Schuppen bedeckt, genattert; Ring auffallend, gross, deutlich frei und am
Stiel beweglich, weiss, am Stiel braun, am Rande flockig, nicht herabhängend. |
| Fleisch |
wenig fest, zart, im
Hut weich, im Stiel faserig, weiss, wird an der Luft etwas rötlich oder rosa. |
Geruch /
Geschmack |
Riecht und schmeckt
nach Haselnuss. |
| Sporen |
hyalin, elliptisch,
gross, mit Keimporus, mit Oeltropfen, 13-20 x 9-13 µm. Sporenpulver weiss. |
| Verwechslung |
Doppelgänger des
Parasols ist der ebenfalls essbare Safranschirmling (M. rachodes), dessen Fleisch beim
Berühren rötet. Sein Stiel ist stets ungenattert. Der Warzenschirmpilz (M. mastoidea)
unterscheidet sich durch seinen einfachen, aufsteigenden Ring. Man hüte sich vor allen
kleinen Schirmlingen ! |
| Vorkommen |
in Wäldern, auf grasigen Stellen, am Wegrand, auf Kalk- und Silikatboden.
Sommer-Herbst. |
| Bemerkungen |
Für mich der beste
Speisepilz. Sehr bekannt und geschätzt. Nur der Hut ist verwendbar. |