| Hut |
Gelbfuchsig,
gelbbräunlich, Oberfläche eingewachsen faserig bis faserschuppig, Rand ungerieft, lange
eingerollt, d: 5-15 cm. |
| Lamellen |
Bei der Reife
rostbräunlich, jung gelblich und oft mit rostigen Flecken, gedrängt stehend, abgerundet
angewachsen.. |
| Stiel |
Blassgelblich,
fuchsig überfasert, keulig, mit häutigem Ring, der bisw. am Hutrand hängenbleibt |
| Fleisch |
Gelblich. |
| Geruch |
Beim Verletzen
rettichartig. |
| Geschmack |
Deutlich bitter |
| Sporenpulver |
Rostbräunlich |
| Sporen |
Fast mandelförmig,
deutlich warzig, 7.5-10.5 x 4.5-6 µm. |
| Verwechslung |
Der Beringte
Flämmling ist durch seinen kräftigen Wuchs und den häutig beringten Stiel nicht mit
anderen Arten seiner Gattung zu verwechseln. In seinem Äusseren wirkt er eher wie ein
Schüppling (Pholiota). Arten dieser Gattung unterscheiden sich durch ihre
glatten Sporen, die einen Keimporus tragen. Eine gewisse Ähnlichkeit hat auch der
Glimmer-Schüppling (Phaeolepiota aurea). Er schmeckt nicht bitter, wächst am
Erdboden und ist an Hut und Stiel mit glimmerigen Körnchen besetzt. |
| Vorkommen |
An
Laubholzstümpfen, in Südeuropa auch an Nadelholz (Pinus halepensis), in manchen
Gegenden nicht seiten; August bis Oktober. |
| Speisewert |
Der Pilz ist
giftif!. Der Beringte Flämmling enthält Giftstoffe, die eine rauschähnliche Wirkung
haben. |
Gattungs-
merkmale |
Die ca. 14 zumeist
totes Nadelholz bewohnenden Flämmlings-Arten zeichnen sich durch gelbbräunliche Farben
und bitteren Geschmack aus. Das Sporenpulver ist gelb- bis rostbraun und die warzigen
Sporen sind keimporuslos. |