| Fruchtkörper |
5-20 cm hoch,
keulenförmig, oder kreiselförmig, die Spitze ist abgeplattet oder abgestutzt;
Oberfläche aderig-runzelig; narzissengelb mit violetten Farbtönen, gegen die Basis
fuchsig werdend. |
| Fleisch |
Weiss, weich,
Geschmack mild. |
| Sporen |
Ellipsoidisch, oval,
9-13x5-7 µm. |
| Vorkommen |
In
Bergfichtenwäldern. Sommer. |
| Bemerkungen |
Trifft man im
Nadelwald auf Kalkboden Keulenpilze in der Farbe und Grösse der Herkuleskeule, die oben
abgeflacht oder vertieft sind, dann hat man die Abgestutzte Keule vor sich. Zumeist stehen
viele Pilze zu Hexenringen angeordnet. Im Zweifelsfall genügt eine Geschmacksprobe: Das
Fleisch schmeckt ausgesprochen süss. Vom Verzehr sollte man gleichwohl absehen, da der
Pilz wegen seiner Bindung an kalkhaltige Böden nur sehr zerstreut vorkommt und daher
schutzbedürftig ist.
An den gleichen Orten und ebenfalls in Hexenringen wächst das Schweinsohr (Gomphus clavatus)
dessen Fruchtkörper aber eher kreisel- als keulenförmig sind. Die Oberfläche ist
olivgrün gefärbt, die Unterseite violett und deutlich geadert, womit der Pilz zur
Verwandtschaft der Pfifferlinge gehört. Er gilt als guter Speisepilz, sollte aber
ebenfalls geschont werden. |