Satansröhrling - Boletus satanas

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Synonyme:  
Volksname: Satansröhrling
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Satansröhrling - Boletus satanas
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Beschreibung des Pilzes

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Hut

blass grauweisslich bis hell olivgrau; Huthaut matt und trocken. Rand oft etwas überstehend; d: 8-25 cm.
Röhren gelblich bis olivgelblich; Mündungen rot gefärbt, manchmal nur rotbräunlich, rundlich, fein, am Stiel kurz ausgebuchtet.

Stiel

in der Jugend gelb, mit mittlerer karminroter Zone, bald stärker rötlich; mit rötlichem Netz, welches vor allem im oberen Teil auf gelblichem Untergrund sitzt; Form meist kurz, bauchig und gedrungen.

Fleisch

weisslich bis blass strohgelblich, im Schnitt schwach blauend.

Geruch

unangenehm, etwas an den Kartoffelbovist erinnernd, im Alter oft fast aasartig, doch kann diese Komponente auch fehlen.

Sporen

olivbraun, länglich-spindelig, 10-15 x 5-7 µm.

Verwechslung

Oft werden von Sammlern die Hexenröhrlinge, vor allem der Netzstielige Hexenröhrling (Boletus luridus), für einen Satansröhrling gehalten. Hexenröhrlinge besitzen nie einen weisslichen Hut und laufen im Schnitt schnell und intensiv blau an. Der hellhütige, häufigere Schönfussröhrling (Boletus calopus) ist leicht durch seine gelben Röhrenmündungen zu unterscheiden. Der Falsche Satansröhrling (Boletus splendidus) gehört in die nächste Verwandtschaft des Satansröhrlings und ist durch seinen bald bräunlich werdenden Hut zu trennen. Diese Art wächst ebenfalls im Laubwald, während die Subspecies moseri den Nadelwald besiedelt. Weitere dem Satansröhrling ähnliche Arten sind der Purpurröhrling (Boletus rhodoxanthus) und der Blutrotfleckende Röhrling (Boletus torosus). Beide besitzen am Hut rötliche Flecken.

Vorkommen

 

Bemerkungen

 
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