| Hut |
Grauweisslich bis
blass graubräunlich; Oberfläche matt und trocken; d: ca. 5-20cm. |
| Röhren |
Gelblich, mit
gelben, später schmutzig olivgelblichen Mündungen, diese färben sich an berührten
Stellen intensiv blau. |
| Stiel |
Gelblich, meist
ohne, seltener mit wenig auffallendem, gleichfarbigem Netz im oberen Bereich; Form keulig,
vor allem im unteren Teil oft knollenförmig anschwellend, an der Basis wurzelartig
zusammengezogen und leicht im Boden wurzelnd. |
| Fleisch |
Gelblich, im Schnitt
meist deutlich blauend, stellenweise auch rotbräunlich werdend; Konsistenz ziemlich fest,
erst im Alter schwammig werdend. |
Geruch /
Geschmack |
Geruch wenig
auffallend, doch nicht angenehm. Geschmack ist stark bitter. |
| Sporen |
Länglich-spindelig,
9-15 x 4-6 µm. |
| Verwechslung |
Der
Wurzelnde Bitterröhrling ist an seinen hellen Hutfarben, den gelben Röhren und dem
bitteren Geschmack leicht zu erkennen. Der Schönfussröhrling (Boletus calopus)
gehört in die engere Verwandtschaft und unterscheidet sich durch den deutlich roten,
stark genetzten Stiel. Sein Fleisch blaut nur schwach und schmeckt ebenfalls bitter. Der
giftige Satansröhrling (Boletus
satanas) bevorzugt ähnliche Standorte, ist aber an den rötlichen
Röhrenmündungen und dem rotüberlaufenen, genetzten Stiel leicht zu erkennen. |
| Vorkommen |
Im Laubwald unter
Buchen und Eichen, streng an kalkhaltige Böden gebunden; in Deutschland nicht häufig und
immer seltener werdend, wärmeliebend; Juli bis Oktober. |
| Bemerkungen |
Boletus
radicans ist nicht giftig, doch wegen seiner Bitterkeit, die in der Intensivität
schwanken kann, ungeniessbar. |