Boletus erythropus

Synonyme  : Boletus luridiformis, Boletus miniatoporus
Volksname : Flockenstieliger Hexenröhrling, Donnerpilz, Schusterpilz
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Beschreibung des Pilzes:
Hut 6-20 cm, dubkelbraun, feinsamtig, im Alter etwas heller un kahl; zuerst halbkugelig, dann polsterförmig.
Stiel Auf gelbem Grund mit orangroter bis karminroter, kleinflockiger Punktierung (kein Adernetz), auf Druck blaufleckend; anfangs dickbauchig, später keulig gestreckt.
Fleisch Sattgelb, beim Durchschneiden sofort grün, dann dunkelblau verfärbend, später ausblassend, fest.
Geruch /
Geschmack
Unbedeutend, angenehm.
Sporen Spindelig, 11-19 / 4.5-7 µm. Staub olivbraun.
Verwechslung Wenn auf das fehlende Stielnetz geachtet wird, dürfte eine Verwechslung mit dem Netzstieligen Hexenröhrling (Boletus luridus) eigentlich nicht vorkommen, der ihm sonst ähnlich sieht. Dem selteren Glattstieligen Hexenröhrling (Boletus queletii) fehlt eine Stielzeichnung völlig.
Vorkommen Im Laub- und Nadelwald, vor allem auf sauren Böden, unter Eichen, Buchen und Fichten; häufig; Mai bis Oktober.
Bemerkungen Der Flockenstielige Hexenröhrling ist ein guter Speisepilz, der jedoch im rohen Zustand Beschwerden hervorrufen kann. In unserer Gegend wird er wenig gesammelt.
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