| Hut |
8-20 (-30) cm, jung
oft fast weiss, dann hell- bis dunkelbraun, anfänglich weiss bereift, dann kahl und
glatt, bei feuchter Witterung schmierig. Jung fast kugelig, dann polsterförmig bis flach
gewölbt. Oberhaut nicht abziehbar. |
| Röhren |
Erst weiss, dann
grünlichgelb, schliesslich olivgrün, 1-3 cm lang, vom Hutfleisch leicht lösbar, nicht
verfärbend. Poren gleichfarbig, eng. |
| Stiel |
Blassbräunlich mit
weissem Adernetz (besonders ausgeprägt an der Stielspitze), erst fast kugelig, dann
keulenförmig, sehr dick, im Alter bisweilen zylindrisch. |
| Fleisch |
Unveränderlich
weiss, unter der Oberhaut rötlichbraun, anfänglich fest, später schwammig. |
Geruch /
Geschmack |
Geruch typisch
pilzartig. Geschmack mild, nussartig. |
| Sporen |
Spindelig, 13-17 x
4.5 5.5 µm, Sporenpulver braun-olivlich. |
| Verwechslung |
Junge Gallenröhrlinge können dem Steinpilz sehr ähnlich sein. In
Zweifelsfällen ist eine Kostprobe zu empfehlen. Den Sommer-Steinpilz (Boletus aestivalis) erkennt
man ausser am felderig zerissenen und blassen Hut, am weichen, fast schwammigen Fleisch. |
| Vorkommen |
Juni-Oktober. Nadel-
und Laubwald, Weiden, häufig. |
| Bemerkungen |
Guter und beliebter,
aber sehr madenanfälliger Speisepilz. Besonders geeignet zum Trocknen, wobei sich erst
das typische <Steinpilzaroma> entwickelt. |