Anhängselröhrling - Boletus appendiculatus

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Synonyme:  
Volksname: Anhängselröhrling, Gelber Steinpilz, Gelber Bronzeröhrling
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Anhängselröhrling - Boletus appendiculatus
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Beschreibung des Pilzes

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Hut

Ockerbraun, kupfer oder kastanienbraun; Huthaut etwas überstehend, feinfilzig, trocken; d: 6-15 (20)cm.

Röhren

Leuchtend gelb, beim Reifen olivgelblich, am Stiel kurz ausgebuchtet; Mündungen fein, rundlich, auf Druck meist blauend.

Stiel

Zylindrisch keulig, an der Basis mit in den Boden eingesenktem Fortsatz (»Anhängsel«, Name!); Farbe zitronengelb bis gelbbräunlich; an der Oberfläche mit feinem, gelblichem bis bräunlichem Netz, welches bis über die Stielmitte hinabreicht.

Fleisch

Blasser oder satter gelb, im Schnitt etwas bläulich verfärbend.

Geruch / Geschmack

Angenehm säuerlich / angenehm, mild.

Sporen

Länglich-spindelig, 10-16 x 4-6 µm. Sporenpulver olivbraun.

Verwechslung

Der Anhängselröhrling besitzt einen Doppelgänger, der im Nadelwald wächst, den Falschen Anhängselröhrling (Boletus subappendiculatus). Dieser Pilz unterscheidet sich durch weissliches, nur im Rindenbereich gelbes Fleisch und die nicht wurzelnde Stielbasis. Er wurde bisher für identisch gehalten und erst 1979 als neue Art beschrieben. Der Blauende Königsröhrling (Boletus speciosus) besitzt rötliche Hutfarben und einen im unteren Teil rötlich überflammten Stiel.

Vorkommen

Im Laubwald, unter Buchen und Eichen, auf kalkhaltigen Böden, eine wärmeliebende Art; selten; August bis Oktober. Die gleichen klimatischen Bedingungen benötigt auch der Schwarzhütige Steinpilz (Boletus aereus), der in den gleichen Gebieten vorkommt. In Richtung Norden werden beide sehr selten.

Bemerkungen

Sehr festfleischiger Pilz, dem Steinpilz mindestens ebenbürtig.
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