Amanita rubescens

Synonyme : Amanita rubens
Volksname : Perlpilz
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Ein junger Perlpilz Bildquelle: Dähnckes neuer Pilz-Kompass, ISBN 3-7742-1632-0
Beschreibung des Pilzes:
Hut 5-15 cm, erst halbkugelig, dann aufgeschirmt, braun-fleischrötlich, alte Exemplare mit weinroten Flecken, mit grauen, weissen oder gelben flockig-warzigen Velumresten bedeckt. Huthaut glänzend, leicht schmierig. Bei manchen Varietäten kann die Farbe leicht grünlich oder gelb-grünlich sein; Rand regelmässig glatt.
Lamellen weiss, gedrängt, breit, bei Berührung färben sie sich langsam rötlich.
Stiel 8-20 x 1-2.5 cm, zylindrisch, voll, dann ausgestopft, schliesslich hohl, fuchsig oder weiss-rosa, wird weinrötlich, besonders am Stielgrund; die keulenförmige Knolle wird von ein bis zwei Reihen von flaumigen, bräunlichen oder blassen Warzen als Volva gekrönt. Manschette häutig , weit, herabhängend, typisch gerieft, weiss oder rosa, manchmal gelblich.
Fleisch weiss, zart, nimmt nach Bruch oder Schnitt bald eine leicht weinrötliche Färbung an, besonders am Stiel.
Geruch /
Geschmack
Geschmack etwas herb. Geruchlos.
Sporen elliptisch,   7.5-11 x 5.5-7.5 µm, amyloid. Sporenpulver weiss.
Verwechslung Mit dem giftigen Pantherpilz (Amanita pantherina) oder dem ungiftigen gedrungenen Wulstling (Amanita spissa).
Vorkommen schon im Frühling in Laub- und Nadelwäldern auf jedem Boden; ubiquitär und allgemein verbreitet.
Bemerkungen Der Perlpilz ist ein guter und gesuchter Speisepilz. Man darf ihn nur gekocht geniessen, da er Hämolysin enthält, das bei 70 °C zerstört wird. Huthaut vor dem kochen abziehen!
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