Das Trocknen der Pilze

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Das Trocknen der Pilze ist wohl die einfachste und älteste Konservierungsmethode. Die Pilze werden gereinigt und in größere, nicht allzu dünne Scheiben geschnitten. Morcheln und Totentrompeten werden halbiert, um im Innern etwa vorhandene Schnecken und andere Tiere bzw. deren Exkremente zu entfernen. Die Pilze dürfen keinesfalls gewaschen werden. Am raschesten lassen sich die Pilze in einem Dörrapparat trocknen. Man kann sie auch auf einem Karton ausbreiten und an der Sonne oder auf einem Heizkörper trocknen. Man versuche nicht, Pilze im Backofen zu trocknen; sie werden dann unansehnlich dunkel und glasig-hart. Die getrockneten Pilze lasse man anschließend einige Stunden offen ausgebreitet in einem ungeheizten Raum liegen, damit sie wieder etwas Feuchtigkeit aufnehmen können. Sie sollen nachher nicht mehr hart und brüchig sein. Das Aroma der getrockneten Pilze entwickelt sich erst bei der Lagerung; hierzu ist aber ein gewisser Feuchtigkeitsgehalt notwendig. Das Dörrgut wird in Gläsern oder Plastikbeuteln aufbewahrt. Vor Gebrauch werden die Dörrpilze einige Stunden in Wasser eingeweicht.

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Aufbewahrung der Trockenpilze Dörraparat
Nicht alle Pilze sind zum Trocknen geeignet. Getrocknete Pfifferlinge und Semmelstoppelpilze bleiben auch nach dem Einweichen noch zäh. Leicht verderbliche Pilze, wie Perlpilz oder Schopftintling, sollen ebenfalls nicht getrocknet werden.

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