Potentilla anserina - Gänsefingerkraut |
| Potentilla anserina (syn. Argentina anserina, A.
vulgaris, Dactylophyllum anserina, Fragaria anserina, Potentilla argentina);
Gänsefingerkraut (syn. Gänserich, Ganskraut, Krampfkraut, Silberkraut), |
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| links: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé; Flora von Deutschland Österreich und der Schweiz (1885)
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| VORKOMMEN |
| Gemässigte und kalte Zonen der nördlichen Hemisphäre. |
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| DROGE (verwendeter Pflanzenteil) |
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Anserinae herba (syn. Herba Anserinae, Herba
Potentillae argentinae, Potentillae anserinae herba);
Fingerkraut (syn. Gänsefingerkraut, Krampfkraut, Silberkraut), die
kurz vor oder während der Blüte gesammelten und getrockneten, ganzen
oder zerkleinerten Blätter und Blüten |
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| INHALTSSTOFFE |
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Gerbstoffe (5-10 %, überwiegend Ellagitannine),
Flavonolglykoside, unter anderem Quercitrin, Anthocyanidine,
Phenolcarbonsäuren, unter anderem p-Cumarsäure,
Ferulasäure und Kaffeesäure sowie Vitamine, unter anderem
Ascorbinsäure (300-350 mg/100 g Frischgewicht). |
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| ANWENDUNG |
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Leichte dysmenorrhoische Beschwerden, zur
unterstützenden Behandlung akuter Durchfallerkrankungen sowie bei
entzündlichen Prozessen der Mund- und Rachenschleimhaut. Mittlere Tagesdosis: 4 g Droge, Zubereitung entsprechend. Volkstümlich ferner äusserlich bei schlecht heilenden Wunden. |
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| HOMÖOPATHIE |
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Potentilla anserina HAB 1; Gänsefingerkraut, die zur
Blütezeit geernteten, frischen, oberirdischen Pflanzenteile. Anwendungsgebiet: Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der weiblichen Geschlechtsorgane sowie bei spastischer Diathese. |
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| SONSTIGES |
| Der Gattungsname Potentilla leitet sich vom lateinischen potens (mächtig) ab, Bezug nehmend auf die grosse Heilkraft, die man der Pflanze zumass. Der Artname anserina, vom lateinischen anser (Gans), bezieht sich auf die Verwendung als Gänsefutter. Bereits Dioskurides verwandte die Pflanze, unter anderen bei Diarrhoe. |
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