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HEILPFLANZEN |
Petasites hybridus - Gemeine Pestwurz |
| Petasites hybridus (syn. Petasites officinale, P. ovatus, P. petasites, P. vulgaris, Tussilago petasites, T. hybrida); |
| Gemeine Pestwurz (syn. Pestilenwurz, Wasserklette) |
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weitere verfügbare
Bilder
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Zeichnung von Petasites hybridus
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unten: Weisse Pestwurz (Petasites albus) |
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VORKOMMEN |
| Gesamtes Europa. |
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DROGE (verwendeter Pflanzenteil) |
| 1. Petasitidis
folium
(syn. Folia Petasites, Folia Petasitidis); Pestwurzblätter, die getrockneten oder frischen Blätter. 2. Petasitidis rhizoma (syn. Radix Petasites, Radix Petasitidis, Rhizoma Petasitidis); Pestwurzwurzelstock (syn. Kraftwurz), die getrockneten, im Herbst geernteten unterirdischen Teile. |
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| INHALTSSTOFFE |
1. Petasitidis
folium
Flavonoide, unter anderem Astragalin und Isoquercitrin, Sesquiterpene sowie in
Spuren Pyrrolizidinalkaloide.
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| ANWENDUNG / WIRKUNG |
1. Petasitidis
folium
Ausschliesslich volkstümlich besonders bei Krampfzuständen im
Magen-Darm-Bereich, Erkrankungen der Atmungsorgane, Galle- und
Leberbeschwerden sowie äusserlich als Wundheilmittel.
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| HOMÖOPATHIE |
| Petasites hybridus
HAB 1; Pestwurz, die gegen Ende der Blütezeit geernteten, oberirdischen
Pflanzenteile. Anwendungsgebiet: Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege, der Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse. |
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| SONSTIGES |
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Der Name Petasites wurde von Dioskurides geprägt, der die Blätter mit einem breitkrempigen Hut (griech. pefasos) verglich. Die Droge ist seit dem Altertum bekannt und wurde häufig angewendet, insbesondere die Blätter wurden bei Entzündungen, Geschwüren und Wunden aufgelegt. Im Mittelalter diente sie vor allem wegen ihrer diaphoretischen (schweisstreibenden) Wirkung als bestes Mittel gegen die Pest, die häufig mit Schwitzkuren therapiert wurde. Daher stammt auch die Bezeichnung Pestwurz, die auf Paracelsus und Leonhard Fuchs zurückgeht. Der Gattungsname Petasites wurde bereits bei Dioskurides benutzt. Er wird vom griechischen petasos (Regen- oder Sonnenschirm) abgeleitet, Bezug nehmend auf die riesigen Blätter der Pflanze. |
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