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HEILPFLANZEN |
Eucalyptus globulus - Eukalyptus |
| Eucalyptus globulus (syn. Eucalyptus cordata, E.
diversifolia, E. gigantea, E. glauca, E. pulverulenta); Eukalyptus (syn. Blaugummibaum, Fieberbaum, Fieberheilbaum), |
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Botanische Familie: Myrtaceae. |
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| VORKOMMEN |
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Australien. Verbreiteter Anbau in warmen Klimagebieten: viele Eukalyptusarten sind wichtige Holzlieferanten, aber auch Zierbäume. Drogenmaterial stammt traditionell aus Spanien und Marokko, Öl kann auch aus E. fruticetorum (= E. polybractea) und E. smithii gewonnen werden. |
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| MERKMALE |
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Bis zu 60 m hoher Baum mit typischer abschilfernder Rinde, graugrünem Laub und grossen, weissen Blüten mit zahlreichen Staubblättern und deckelartiger Haube, die beim Aufblühen abspringt. Die Blätter zeigen eine Heterophyllie: Jugendblätter sind eirund, sitzend und gegenständig; Altersblätter sind schmal und sichelförmig, wechselständig und hängend. |
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| DROGEN (verwendete Pflanzenteile) |
| 1. Eucalypti
aetheroleum (syn. Oleum Eucalypti); Eucalyptusöl,
das aus den frischen Blättern und Zweigspitzen erhaltene äther. Öl. 2. Eucalypti folium (syn. Folia Eucalypti); Eucalyptusblätter (syn. Blaugummibaumblätter, Fieberbaumblätter), die getrockneten Laubblätter (Folgeblätter) von älteren Bäumen. |
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| INHALTSSTOFFE |
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1. Eucalypti
aetheroleum vor allem 1,8-Cineol (ca. 87 %, Eucalyptol),
p-Cymen (2,7 %), a-Pinen (2,6 %), Limonen
(0,5 %), Phellandren, Piperiton, Geraniol und Camphen. |
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| ANWENDUNG |
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1. Eucalypti
aetheroleum Innerlich und äusserlich bei
Erkältungskrankheiten sowie äusserlich bei rheumatischen Beschwerden.
In der Volksheilkunde wird die Droge generell zur Behandlung von
Erkältungsbeschwerden, grippalem Infekt und Katarrhen eingesetzt.
Aufgrund seiner antiseptischen Eigenschaften und seines frischen
Geschmacks ist die Droge häufiger Bestandteil von Zahncremes,
Mundspülungen sowie Eucalyptusbonbons. |
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| PHARMAKOLOGIE |
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Die Monoterpene zeigen antimikrobielle, entzündungshemmende, expektorierende, sekretbewegende und verflüssigende Eigenschaften. Vermutlich beruht das Gefühl der „freien Nase” auf einer Stimulierung der Kälterezeptoren. Das Öl wird bei oraler Einnahme gut resorbiert und teilweise durch die Lunge ausgeschieden. Blattextrakte sollen zusätzlich harntreibende, Antidiabetes- und Antitumoraktivität aufweisen. |
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| HOMÖOPATHIE |
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Eucalyptus globulus HAB1, die getrockneten
Blätter. |
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| Letzte Änderung: 20.01.2007 / © W. Arnold |
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