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Spacer Hagers Enzyklopädie der Arzneistoffe und Drogen; Springer Medizin Verlag, Heidelberg, 2008.
Spacer M. Wichtl; Teedrogen und Phytopharmaka; Ein Handbuch für die Praxis auf wissenschaftlicher Grundlage; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2002.
Spacer Lexikon der Arzeipflanzen und Drogen; Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg.
Spacer Wikipedia; Freie Enzyklopädie.
Spacer L. Roth, M. Daunderer, K. Kormann; Giftpflanzen - Pflanzengifte; Ecomed Verlagsgesellschaft, 1988.
Spacer M. Pahlow: Das grosse Buch der Heilpflanzen; Nikol Verlag, 2013.


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Icon Wikipedia
Icon Study Antimicrobial Activity of Lemon (Citrus lemon L.) Peel Extract (PDF, 39 KB)


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Ordnung:
Sapindales
 
Familie:
Rutaceae
 
Gattung:
Citrus
 
Art:
Zitrone
 
Wiss. Name:
Citrus × limon


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Spacer Zitronen verlangen ein gleichmässig warmes und feuchtes Klima, sie sind gegen Trockenheit und Kälte empfindlicher als andere kommerziell genutzte Zitrusfrüchte


 

 

 

 

 

 

 

 

HEILPFLANZEN

Citrus limon - Zitrone

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Citrus limon (syn. Citrus limonum, C. medica var. limon, C. medica var. limonum);
Zitrone (syn. Sauerzitrone, Limone).
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Citrus limon
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Zitrone
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VORKOMMEN

Die Herkunft der Zitrone ist nicht geklärt, vermutlich stammt sie aber aus Indien. Sie kommt nicht wild vor, ähnliche natürliche Hybride sind in Punjab heimisch. In subtropischen Gebieten Europas wird die Zitrone kultiviert, besonders in Süditalien, Spanien, Portugal, Südfrankreich, Sizilien, Türkei und Israel; weiterhin in Südrussland, Indien, südliches Nordamerika (Kalifornien und Florida), Mexiko, Argentinien und Ecuador.
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MERKMALE

Die Zitrone ist ein Strauch oder kleiner, dorniger Baum, junge Blätter und Blütenknospen rötlich; Blätter blassgrün, langeiförmig, spitz auslaufend, Ränder gesägt oder schwach gesägt; Blattstiele berandet oder schmal geflügelt, von der Blattspreite klar getrennt. Blüten mittelgross, einzeln oder in kleinen Trauben, Kronblätter innen weiss, aussen rötlich; 20 bis 40 Stamina. Früchte eiförmig bis kugel-förmig, rau, an der Spitze meist mit einem zitzenförmigen Fortsatz, 8- bis 10-fächrig, in reifem Zustand gelb und auffallend drüsig punktiert. Fruchtfleisch sauer; zahlreiche kleine, eiförmige, glatte Samen, innen weiss.
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DROGEN (verwendete Pflanzenteile)

1. Pericarpium Citri (syn. Citri pericarpium, Cortex Citri fructus, Cortex Limonis, Flavedo Citri); Zitronenschale (syn. Limonenschale), die getrockneten Schalen voll entwickelter jedoch noch nicht ausgereifter Früchte.
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2. Limonis aetheroleum (syn. Oleum Citri, Oleum Limonis); Citronenöl (syn. Limonenöl, Zitronenöl), das aus der frischen Zitronenschale durch geeignete Verfahren ohne Anwendung von Wärme gewonnene ätherische Öl.
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WIRKSTOFFE / INHALTSSTOFFE

Hesperetin1. Pericarpium Citri - Enthält ätherisches Öl (0,2-0,6 %) mit (+)-Limonen als Hauptkomponente. Vorhanden sind Citral und weiteren Monoterpenen als typische Geruchsträger.
Ausserdem Flavonoide (Neohesperidoside und Rutinoside des Hesperetins und Naringenins), Carotinoide, organische Säuren (vor allem Citronensäure), Cumarinderivate und grössere Mengen Pektine.

2. Limonis aetheroleum - D-Limonen (Hauptkomponente, ca. 90 %), monoterpenoide Carbonylverbindunge (bis 4,5 %, ber. als Citral), ferner Geranylacetat, α-Terpineol, Phellandren, Anthanilsäuremethylester und Cumarinderivate.
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ANWENDUNG

Häufig findet man die Zitronenschale in Hausteemischungen bzw. in Früchtetees. Die Verwendung des ätherischen Öls erfolgt vor allem als Geschmacks- und Geruchskorrigens, in Einreibungen zuweilen auch als leichtes Hautreizmittel. Isolierte Citrus-Flavonoide sind in Präparaten gegen Venenerkrankungen und in solchen gegen grippale Infekte enthalten.
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HOMÖOPATHIE

Citrus limon HAB; die frischen, reifen Früchte.
Anwendungsgebiet: Zahnfleischbluten, auszehrende Krankheiten.
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SONSTIGES

Seit dem 13. Jahrhundert sind Zitronen in Europa, zunächst in Sizilien und Spanien, seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch in Deutschland nachgewiesen. Aus dem Mittelalter sind auch Rezepte mit Zitronen überliefert. Zitronensaft löste in der mittelalterlichen Küche den Verjus, einen Saft aus unreifen Trauben, als Säuerungsmittel ab. Im Barock waren die Pflanzen als Dekoration in der Gartenarchitektur als Symbol (man verstand die Zitronen als die goldenen Äpfel der Hesperiden), aber auch wegen ihres Duftes und Geschmacks sehr beliebt. Im 17. und 18. Jahrhundert entstand eine regelrechte Orangeriekultur.
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Letzte Änderung: 05.06.2015 / © W. Arnold
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