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Theae folium (syn. Folia Theae, Folium
Theae); Teeblatt (syn. Tee), die Blätter des Teestrauches, die
nach der Ernte einer Spezialbehandlung unterworfen wurden und
regional unterschiedliche Produkte liefern. Sorten:

a) Grüner Tee (syn.
Theae viridis folium). Die frischen Teeblätter werden für
einige Minuten erhitzt (Inaktivierung der Enzyme), maschinell
gerollt (ca. 30 Minuten), getrocknet, erneut gerollt und an der
Sonne getrocknet. Dieser Tee liefert sehr helle, klare, bitter
schmeckende Aufgüsse.

b) Schwarzer Tee
(syn. Theae nigrae folium, Chinesischer Tee, Orange Pekoe).
Die frischen Blätter werden angewelkt und teilweise getrocknet, zur
Zerstörung der Zellstrukturen gerollt und einer Autolyse
(Fermentation) unterworfen. Dabei bilden sich Farb- und Aromastoffe,
der Gehalt an freien Aminosäuren, organischen Säuren und Coffein
steigt. Danach wird das Produkt rasch bei hohen Temperaturen
getrocknet und der Tee durch Ausssieben sortiert. Von C. sinensis
var. assamica, einem in tropischen Gebieten bevorzugten
Strauch, wird der Assam-Tee gewonnen.

c) Oolong-Tee. Dabei
handelt es sich um halbfermentierten Tee, der an der Oberfläche eine
schwarze und im Inneren eine grüne Färbung aufweist. Dieses Sorte
hat als Droge sowie für den Welthandel kaum Bedeutung.

d) Weisser Tee, keine
gedämpften oder fermentierten, jedoch gerollte und getrocknete
Teeblätter. |