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HEILPFLANZEN |
Apocynum cannabinum - Amerikanischer Hanf |
| Apocynum cannabinum (syn. Apocynum
hypericifolium, A. platyphyllum, A. pubescens, A. sybericum, A.
suksdorfi); Amerikanischer Hanf (syn. Fliegenfänger, Hanfartiger Hundswürger, Indianischer Hanf, Kanadischer Hanf, Venetianischer Hundstod); |
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Botanische Familie: Apocynaceae: |
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| VORKOMMEN |
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Östliches Nordamerika. Kultiviert auch in Europa. |
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| DROGEN (verwendete Pflanzenteile) |
| Apocyni cannabini radix (syn. Radix Apocyni); Amerikanische oder Kanadische Hanfwurzel (syn. Hanfwurzel, Hanfartiger Hundswürger, Hanfhundsgift, Indianerhanf), die im Herbst gesammelten und getrockneten Wurzeln und Wurzelstöcke. |
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| ANWENDUNG |
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Bestandteil einiger als Kardiaka genutzter Arzneifertigpräparate. Volkstümlich, bes. in den Heimatgebieten, bei Herzmuskelschwäche infolge Pneumonie, beim Altersherz, bei rheumatischen Beschwerden; in Form des frischen Pflanzensaftes bei Kondylomatose und Warzen. |
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| WIRKSTOFFE |
| Cardenolidglykoside (0,2-0,4 %), unter anderem Cymarin (Strophanthidin + D-Cymarose), k-Strophanthosid (Strophanthidin + D-Cymarose + b-Glucose + a-Glucose) sowie die Cannogeninglykoside Apocannosid (Cannogenin + D-Cymarose) und Cynocannosid (Cannogenin + L-Oleandrose). |
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| WIRKUNG |
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In kleineren Dosen Bradykardie und Erhöhung der Kontraktionsleistung des Herzens, ferner Steigerung der Diurese. |
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| HOMÖOPATHIE |
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Apocynum cannabinum HAB1; der frische
Wurzelstock. |
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| SONSTIGES |
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Die Heilpflanze wurde ursprünglich von nordamerikanischen Ärzten in Form von Abkochungen als Emetikum und Diuretikum verordnet. Der Name, den bereits Dioskurides gebrauchte, leitet sich aus dem griechischen apo = fort und kyon =Hund ab, da man annahm, dass die Pflanze für Hunde giftig ist. Mit dem Artnamen cannabinum = hanfartig ergibt sich die deutsche Bezeichnung Hanfartiger Hundswürger. |
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