HEILPFLANZEN

Allium ursinum - Bärlauch

Allium ursinum (syn. Allium latifolium, A. nemorale, Ophioscorodon ursinum); 

Bärlauch (syn. Bärenlauch, Ramsell, Waldknoblauch, Waldlauch, Wilder Knoblauch, Zigeunerlauch).

Baerlauch
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Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé;
Flora von Deutschland Österreich
und der Schweiz (1885).

 

Vorkommen
Nord- und Mitteleuropa.
DROGE (verwendeter Pflanzenteil)
1. Allii ursini bulbus (syn. Bulbus Allii ursini). Bärlauchzwiebel.

2. Allii ursini herba (syn. Herba Allii ursini); Bärlauchkraut (syn. Zigeunerlauchkraut).
Inhaltsstoffe
1. Allii ursini bulbus - Abhängig von der Verarbeitungsweise, u.a. Cysteinsulfoxide (z.B. Alliin), Thiosulfinate, Dithiine und Ajoen, wasserdampfflüchtige Bestandteile (ca. 12 % in der frischen Droge) und freie Aminosäuren.

2. Allii ursini herba - s. Allii ursini bulbus.
Anwendung
1. Allii ursini bulbus - In der Volksheilkunde wird die Droge roh gegessen oder der Presssaft bei Arteriosklerose sowie Hypertonie angewendet. Ausserdem dient die Droge als Gewürz.

2. Allii ursini herba - in der Volksheilkunde ähnlich wie Allium sativum bei Verdauungsbeschwerden, gegen Arteriosklerose und bei Hypertonie. Äusserlich bei Hautausschlägen.
HOMÖOPATHIE
Allium ursinum HAB1, die ganzen, frischen, zu Beginn der Blütezeit gesammelten Pflanzen.
Anwendungsgebiet: Verdauungsschwäche.
Letzte Änderung:  25.05.2007 / © W. Arnold